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40 Jahre in 20 Zeilen...

DE
  • Geboren 1976 in Ost-Berlin, bin ich als Bürokaufmann ausgebildet und studierte zunächst per Fernstudium einige Semester Soziologie an der Open University (Milton Keynes, UK), Internationale Beziehungen an der LSE (London, UK) und Rechtswissenschaften an der Open University. Im Juli 2018 wurde mir das Diplom eines Ph.D. der Politikwissenschaften durch eine französische Hochschule verliehen. 
  • Als überzeugter Gewerkschafter war ich viele Jahre Mitglied und Aktivist der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, Sprecher der AssistentInnen der GUE/NGL, war 6 Jahre Mitglied des Personalrates der AssistentInnen der Abgeordneten des Europäischen Parlaments, bin Mitglied des Bundesvorstands des Forum demokratischer SozialistInnen und neben der Partei DIE LINKE noch Mitglied verschiedener Organisationen wie dem Bund demokratischer WissenschaftlerInnen (BdWi), Clara-Zetkin-Stiftung sowie der Deutsch-Israelischen Gesellschaft DIG.
  • Ich habe berufliche Erfahrungen als Inhaber und Geschäftsführer eines Innenausbauunternehmens (1996-2000), war Logistiker bei der Gucci Group NV (2001-2005) und arbeitete als Sekretär des Parteivorstands der WASG und stellvertretender Leiter der Bundesgeschäftsstelle der LINKEN (2005-2009).
  • Seit Juli 2009 leite ich das Büro des Vorsitzenden des Beschäftigungsausschusses im Europäischen Parlament,  Thomas Händel. Ich bin verantwortlich für die Aussendarstellung der Arbeit "meines" Abgeordneten und dessen Büros, begleite(te) die Arbeit in den Ausschüssen für Wirtschaft und Währung in der vergangenen und Binnenmarkt und Verbraucherschutz, Beschäftigung und Soziales in der laufenden Legislatur sowie in Teilen der Parlamentarischen Versammlung AKP-EU und Asean- DASE. Ich kümmere mich um gute Beziehungen zu Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden und pflege die Kontakte zu Gliederungen und parlamentarischen Vertretungen der LINKEN auf den verschiedenen Ebenen sowie, last but not least, zur Presse.
  • Ich lebe in Dresden und Brüssel, bin verheiratet und habe zwei Kinder.


EN
  • Born in 1976 in Berlin, I'm trained as an office manager and studied via distance learning Sociology at the Open University (Milton Keynes, UK), International Relations at the LSE (London, UK) and again Law at the Open University.
  • As a very convinced trade unionist, fore many years I was a Member and activist of the German Trade Union Ver.di, member of the Workers Council for the parliamentary assistants of Members of the European Parliament, spokesperson of the assistants inside the GUE/NGL Group, I am a Member of the federal executive board of the Forum of Democratic Socialists and in addition to the party THE LEFT a member of various organisations such as the German Federation of Democratic Scientists (BdWi) and the Wolfgang Abendroth Foundation WASG.
  • I have professional experience as owner and managing Director of an interior construction company (1996-2000), have been logistics manager at the Gucci Group NV (2001-2005) and worked as vice secretary general of the party headquarter and secretary to the board of the former party WASG and later THE LEFT (2005-2009).
  • Since July 2009 I'm leading chair Thomas Händel's office in the European Parliament. Here I am responsible for the external representation of "my" members work and its offices, follow(-ed) the work of the committees for Economic and Currency Affairs (ECON), Internal Market and Consumer Protection (IMCO) and Employment and Social Affairs (EMPL), as well as in parts the ACP-EU Parliamentary Assembly and the delegation to Asian countries and the ASEAN assembly. Good relations with trade unions, NGO and civil society associations are part of my work as well as the contacts with branches and parliamentary representatives of the LEFT on the different political levels and, last but not least, the media.

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Zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel.

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Es ist wieder soweit. Jährlich kommen wir zusammen, diskutieren die Entwicklung der Partei und stellen - Stillstand fest. Der Drive der Gründungstage ist lange verflogen, in den meisten Bundesländern stagniert die Entwicklung der Partei, 20.000 Mitglieder weniger als 2009. Nicht nur die Präsenz unser Genoss*innen in Willkommensbündnissen zehrt zunehmend an der Schlagkraft. Inhaltlich bewegt sich bei uns seit langem: nichts. Nach vorne gerichteten Debatten gehen wir ob des innerparteilichen Friedens - oder weil mal wieder gerade Wahlen anstehen - aus dem Weg, allenfalls Formelkompromisse schaffen es in die Annalen der Parteigeschichte. Stattdessen simulieren wir Aktivität, notbeatmen seit Monate eine Kampagne, von der niemand wirklich Notiz nimmt. Bisher fehlt uns die Kraft und/ oder die Bereitschaft, umzusteuern oder wenigstens darüber nachzudenken, was gerade sinnvoll und machbar ist.